Tierische Zaungäste - 10.06.2014

Unser Vereinsgelände in der Walderseestraße ist ein attraktiver Landeplatz für die viele Vögel. Doch für ein Stockenten- Pärchen ist er schon eine zweite Heimat.

Stockenten

Zwischen dem nahe gelegenen Tierpark und der Mulde scheint unser 8.000m² großes Sportgelände ein beliebter Zwischenlandeplatz für die zwei zu sein.

Immer eine handbreit über dem Pfeil Ihr Hübschen!


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Mitgliederversammlung - 22.06.2014

Bereits im Mai wurde an unsere Mitglieder die Einladung zur gestrigen Mitgliederversammlung verteilt und verschickt. Leider erschienen gestern nur 25 von 122 Mitgliedern zu unserer Versammlung. Diese traurige Bilanz mussten wir gestern ziehen. Denn die gestern anwesenden Mitglieder sind auch jene, die stets für den BSC Dessau fleißig sind und folgerichtig gestern die Entscheidungen getroffen haben.

Denn die Beschlussfähigkeit war durch die mangelnde Anwesenheit unserer vielen Mitglieder nicht gefährdet, da gemäß § 10 Nr. 5 der BSC-Satzung stets die erschienenen Mitglieder stimmberechtigt und beschlussfähig sind und deren Mehrheit das Ergebnis der Beschlüsse bestimmt.

Es wurden produktive Diskussionen geführt, die vorausahnen lassen, dass unser Verein auch in den nächsten Jahren noch einiges zu tun hat und klare ehrliche Worte und Entscheidungen das Überleben und den Standard des BSC Dessau sichern werden.

So wurde erläutert, weshalb die Beitragserhöhung unbedingt notwendig ist und man war sich im Ergebnis sehr schnell einig. Mithin werden ab dem 01.01.2015 für Erwachsene 10,00 EUR und für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nunmehr 6,00 EUR pro Monat an Beitrag fällig.

Auch die ruhenden Mitglieder werden ab dem nächsten Jahr etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Erwachsenen zahlen hier 25,00 EUR statt bisher 20,00 EUR, die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahre 20,00 EUR statt bisher 15,00 EUR.

Das Protokoll zur Mitgliederversammlung kann für eingeloggte und registrierte Mitglieder → hier heruntergeladen werden.


Neues Mitglieder-Hoch - 10.06.2014

Der Bogensportclub Dessau e.V. platzt bald aus allen Nähten. Im Juni konnten wir sechs neue Mitglieder in unseren Reihen begrüßen. Damit zählt der größte Bogensportverein in Sachsen-Anhalt jetzt 122 Mädchen und Jungen, Frauen und Männer.

DiagrammBSCMitglieder062014

Dieser rege Zuwachs an Mitgliedern zeigt uns, dass der Bogensport-Boom der vergangenen Jahre noch nicht abgeklungen ist. Hinsichtlich der Verteilung der Mitgliedszahlen zwischen den Geschlechtern zeigt sich, dass Bogenschießen noch immer eine Männer-Domäne ist.

Mit 22 Prozent Kindern und Jugendlichen ist trotz guter Jugendarbeit hinsichtlich der Jüngsten auch in unserem Verein der demographische Wandel bereits zu sehen.


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Fleißig, fleißig... - 14.05.2014

Das Jahr 2014 ist noch sehr jung und trotzdem waren unsere Mitglieder schon wieder verdammt fleißig. Im März haben wir die Schießhalle im Vereinsheim gründlich renoviert und gemalert. In frischem Weiß und blauen Zierstreifen glänzt das Schießzimmer in frischen Farben.

Auch die Schießlinie wurde nicht außer Acht gelassen. Alle Pflastersteine sowie die Rasenkanten mussten heraus genommen werden. Mit fachgerechter Unterfütterung wurde die neue Schießlinie in der 10. und 11. Kalenderwoche von einigen fleißigen Vereinsmitgliedern fertiggestellt.

Schiesslinie

Als besonderes Highlight im April bekam unser Vereinsheim ein neues Glanzstück. Bei einem Einbruch durch Unbekannte im Oktober 2013 wurde unter anderem unsere Eingangstür stark beschädigt. Notdürftig repariert wurde das gut gebrauchte Stück ausgetauscht und durch eine nagelneue in Weiß ersetzt.

Treinbau

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die vielen Stunden, die ihr geleistet habt! Unser Vereinsgelände ist dadurch einmal mehr noch schöner geworden!

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Kritik erwünscht - 06.03.2014

Kritik erwünscht, aber bitte offen, konstruktiv und ehrlich…

Bereits der Präsident des Deutschen Bogensportverbandes 1959 e.V. hat das Problem gleich auf der ersten Seite der DBSV Info des Jahres 2014 konkretisiert: es herrscht ein raues Umgangsklima in Bogensportdeutschland. Da werden Funktionäre wüst beschimpft, Kampfrichter offen angegangen und hinter dem Rücken der anderen Pläne geschmiedet, wie man den anderen am besten absägen kann.

Was zur Hölle ist nur aus der Gesellschaft geworden, frage ich mich? Und das Problem lässt sich leider nicht verharmlosen, mal ganz ehrlich. Denn die Folge sind Rücktritte und Gefährdungen des sogenannten „e.V.“. Das führt zu nichts, außer dazu, dass der gemeine Lästerer bald seinen geliebten Bogensport weder in Verein noch in Verband auf Meisterschaften ausüben kann.

Liebe Bogensportler und Bogensportlerinnen, wenn man Kritik übt, sollte man auf den Ton achten. Es gibt Funktionäre, die haben vergangenes Jahr nahezu für jede Meisterschaft des DBSV Ihre Freizeit hergegeben. Ich will nicht sagen „geopfert“, aber sowas verdient nun einmal größten Respekt.

Lästereien wird es immer geben, das ist nun einmal die menschliche Natur. Wer aber sportlich faire Kritik übt, den anderen freundlich auf einen Fehler hinweist, der wird immer willkommen sein. Wer hingegen hinter dem Rücken des anderen unfair, unsportlich und böswillig agiert, sollte sich immer diese Fragen stellen: Kann ich es wirklich so viel besser? Habe ich mindestens genauso viel Engagement und Durchhaltevermögen? Würde ich überhaupt einen Teil meiner Freizeit für Funktionen im Bogensportzirkus widmen? – Wer auch nur eine dieser Fragen verneint, der sollte sich ernsthafte Gedanken um sein eigenes Verhalten machen.

Denn was will der allgemeine Bogensportler, wenn nicht einfach nur selbst schießen. Prozentual gesehen eigentlich jeder. Und DANN stört auch noch der böse Kampfrichter, wenn man am Pflock steht und sich konzentrieren will.

Aber warum stört die doofe „Rotjacke“ eigentlich? Ist es nur seine strahlend rote Jacke und der bunt geschmückte Hut, den er in der Regel trägt? Oder ist es die eigene Angst, vielleicht doch etwas falsch zu machen, was der Kampfrichter im nächsten Monat moniert? Und das wird passieren, wenn der Kampfrichter gut ist und man tatsächlich einen Fehler gemacht hat… - Und fragen wir uns doch einfach mal ein Stück weiter… Wenn man solche Angst davor hat, worin liegt sie begründet?

Als Sportlerin habe ich jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass ich immer dann Unwohlsein verspürt habe, wenn ich Regeln nicht kannte und hab mich aufgeregt, wenn der Kampfrichter mir die Punkte abgezogen hat (so erlebt auf der DM Waldrunde in Friedrichsthal im Jahr 2006). Doch was hatte ich falsch gemacht? Auf die falsche Auflage geschossen, wie ich selbst wenige Tage später beim Blick in die Wettkampfordnung feststellte! Der Fehler ist mir nie wieder passiert.

Aus der Perspektive des BSC Dessau gesprochen, der auf der Delegiertenversammlung des BSSA dafür kritisiert wurde, dass er zu wenige Meisterschaften des BSSA ausrichtet:

Wenn die Mitgliederversammlung des Bogensportclub Dessau e.V. entscheidet, keine Meisterschaft des BSSA, sondern eine des DBSV auszurichten, dann ist diese Entscheidung bindend. Sie ist demokratisch und in einer Abstimmung von über 40 Mitgliedern zustande gekommen. Und ist es dann nicht ein positives Zeichen, wenn sich der Vorstand nicht über den Willen der Mitglieder hinwegsetzt?

Noch einen Schritt weitergegangen: Wenn Mitglieder des BSC- Vorstandes offenen Anfeindungen von bestimmten Präsidiumsmitglieder des BSSA ausgesetzt sind, wird es nicht gerade ihr Engagement fördern, sich für Belange des BSSA in den eigenen Mitgliederversammlungen oder sonstigen Gesprächen innerhalb des Vereins einzusetzen.

Resümierend zur Delegiertenversammlung erklärte der kommissarische BSSA-Präsident am Dienstag, den 05. März 2014 auf der Webseite des BSSA, dass viele Spannungen vermieden werden könnten, würden Sportler und Kampfrichter untereinander direkte und ehrliche Kritik üben. Damit schließt er sich einer Reihe von leider noch zu wenigen Funktionären an, die wieder offen für sportliche Fairness plädieren.

Ich schließe mich den Worten von Hans-Peter Werlen (DBSV-Präsident) und Olaf Plätschke (komm. Präsident des BSSA) an: Es ist ein oberstes sportliches Gebot, fair zueinander zu sein und auch wenn man für sein Gegenüber keine Sympathie empfindet, man muss demjenigen trotzdem den notwendigen Respekt entgegen bringen.

Im sportlichen Sinne

 

Steffi, Bärbel und Siegbert